Pressemitteilung

Bergstedter Bürgerbegehren in der Schwebe

Auf ihrer letzten Sitzung am 22.2.2007 hat die Bezirksversammlung Wandsbek leider keinen klaren Beschluss zum Erhalt der Bergstedter Kirchenkoppel gefasst: Die SPD hat das Bürgerbegehren abgelehnt, weil sie dort für die Bebauung ist, die GAL hat ihm zugestimmt und die CDU einen Kompromiss angeboten.  Mit den Stimmen der beiden großen Parteien wurde die Angelegenheit dann an den Hauptausschuss überwiesen. Dazu Hans Schröder, Obmann des Bürgerbegehrens: „Wie es jetzt weiter geht, ist damit völlig offen. Das Problem an einem Kompromiss ist, dass die Wiese – auch wenn sie nur zum Teil bebaut wird – trotzdem zerstört ist, die Sicht durchs „Kirchenfenster“ in die Ferne und der reizvolle Blick über die 500 m lange Koppel auf die historische Hochzeitskirche damit für immer verbaut werden.“

Hamburg, den 26.02.2007 
Weitere Informationen: Wolfgang Kuhrt, Tel.: 522 99 26



Pressemitteilung

Bergstedter Bürgerbegehren vom Bezirksamt offiziell anerkannt!

 Das Bezirksamt Wandsbek hat jetzt offiziell das Bürgerbegehren zum Erhalt der Bergstedter Kirchenkoppel samt ihrer Umgebung als zustande gekommen und für zulässig erklärt. Dazu Hans Schröder, Obmann des Bürgerbegehrens: „Damit hat die Auszählung der über 9000 eingereichten Unterschriften ergeben, dass die erforderliche Anzahl an gültigen Unterschriften erzielt worden ist - gleichzeitig wird unsere Fragestellung als zulässig anerkannt. Jetzt ist die Bezirksversammlung gefordert, bis zum 25.3.07 den hier ausgedrückten Bürgerwillen umzusetzen!“ Anderenfalls müsste bis spätestens 25.5.07 darüber ein Bürgerentscheid, das heißt eine Abstimmung unter allen Wandsbeker Bürgerinnen und Bürgern, durchgeführt werden. Dazu Schröder weiter: “Wir hoffen jedoch auf die Einsicht der Politik, die ökologisch wertvolle Kirchenkoppel am historischen Ortskern von Bergstedt mit seiner über 750 Jahre alten Kirche zu erhalten!“

Hamburg, den 02.02.2007 
Weitere Informationen: Wolfgang Kuhrt, Tel.: 522 99 26

 

 

Bergstedt 24:  

9000 Unterschriften für das Bürgerbegehren!

Über 9000 Unterschriften hat die „Bürgerinitiative für Naturerhalt in Bergstedt“ zum Erhalt der Kirchenkoppel an der Bergstedter Hochzeitskirche am vergangenem Donnerstag beim Bezirksamt Wandsbek eingereicht.

„Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die uns mit ihrer Unterschrift unterstützt haben,“ sagt Hans Schröder, Obmann des Bürgerbegehrens.

Diese 9000 Stimmen sind ein eindeutiges Votum für den Erhalt der gewachsenen Strukturen am historischen Ortskern von Bergstedt! Viele Unterzeichnerinnen und Unterzeichner  wollen damit auch ihre Kritik an der sogenannten wachsenden Stadt ausdrücken, die zunehmend auf der grünen Wiese verwirklicht wird!

„Ebenso möchten wir uns bei den anderen Wandsbeker Initiativen, Verbänden und Vereinen sowie den Medien für ihre breite Unterstützung bedanken,“ so Schröder weiter. “Jetzt ist die Bezirksversammlung Wandsbek aufgefordert, den Bürgerwillen umzusetzen!“

Weitere Informationen: Wolfgang Kuhrt, Tel.: 522 99 26

 

 Das Foto zeigt Dr. Ursula Martin (li) und Hans Schröder bei der Übergabe der Listen an Frau Feßel vom Bezirksamt Wandsbek. Foto: Helmuth Schlichting

 

Bergstedt 24:  

Bebauungsplanentwurf Bergstedt 24 Kirchenkoppel

Am 15. 2. 2006  fand in der Gesamtschule Bergstedt eine eine öffentliche Plandiskussion über den Bebauungsplanentwurf Bergstedt 24 Kirchenkoppel, Kirchenheide, statt. Hier können sie die dort vorgestellten Dokumente einsehen:  Weiter ...

Wir, die "BIN24" treffen uns seit dem zu diesem Thema in der Regel Mittwochs um 20.00h (nach Absprache) in der Kirchengemeinde Bergstedt. Einen Artikel aus der Hamburger Initiativen Zeitung (HIZ) zu den Forderungen der BIN 24 finden Sie hier.  

Seit dem 2. Juni 2006 läuft nun ein Bürgerbegehren, mit dem Ziel die gesamte Kirchenkoppel als Grünfläche zu erhalten. In vielen Geschäften von Sasel, Volksdorf und Bergstedt liegen jetzt Unterschriftenlisten hierfür aus. 

Direkter Kontakt zur BIN 24 über: Fr. Ulla Martin,  e-Mail: ulla(at)meyer-martin.com

 

Bergstedt 18:  

Ein gelungener Kompromiss  

Die Bürgerinitiative für Naturerhalt in Bergstedt (BIN) sieht in dem vorgestellten Plan Bergstedt 18 einen tragbaren Kompromiss, der sich nach langen Verhandlungen mit der Verwaltung in Wandsbek ergeben hat. Die Forderung der Initiative nach Erhalt von ökologisch wertvollen Grünflächen konnte weitgehend umgesetzt werden. Erstmalig wurde erreicht, dass die erforderlichen Ausgleichmaßnahmen innerhalb des Plangebietes realisiert werden.  

Die BIN wird die Umsetzung des Bebauungsplanes kritisch begleiten und weiterhin für den Naturerhalt in Bergstedt eintreten.

Auszüge aus dem Bebauungsplanentwurf finden Sie hier.

Die Senatsverordnung vom 4.April 2006 finden Sie in diesem Dokument.